Organisation

Papier-Notenheft, Excel oder Notenheld im Vergleich

Notenheft, Zettel und Excel haben alle ihre Stärken. Hier liest du, wo sie an ihre Grenzen kommen und was Notenheld anders macht.

  Bisher

Wie im Lehrerzimmer Noten geführt werden

Die meisten Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit dem Notenheft, mit losen Zetteln oder mit Excel, oft auch mit allem gleichzeitig. Jeder dieser Wege hat seinen Platz. Grenzen hat aber auch jeder. Die Excel-Liste kannst du übrigens weiterverwenden, mit dem Excel-Import wird sie zur Klassenliste.

  • Das Notenheft. Eine Zeile pro Schüler, eine Spalte pro Leistung. Das Heft hält viel aus, liegt griffbereit und braucht keinen Akku. Rechnen musst du aber selbst, im Kopf oder mit dem Taschenrechner. Geht das Heft verloren, sind alle Noten weg.
  • Lose Zettel und Listen. Die Mitarbeit landet auf Haftzetteln oder am Rand einer ausgedruckten Klassenliste. Im Unterricht geht das schnell. Am Semesterende fehlt dann aber irgendeine Notiz, und das Zusammentragen dauert Abende.
  • Die Excel-Tabelle. Excel rechnet mit Formeln, und du kannst Spalten sortieren. Jede Tabelle ist aber ein Einzelstück. Beim Kopieren gehen Formeln kaputt, und wer die Gewichtung ändern will, muss in die Formeln hinein. Ein überschriebenes Feld fällt oft erst Wochen später auf.
  • Was alle drei gemeinsam haben. Alles liegt verstreut. Die Note steht im Heft, der Notenschlüssel auf einem anderen Blatt und die Mitarbeit auf Zetteln. Bei jedem Übertragen kann ein Fehler passieren. Musst du eine Note begründen, hast du nur das Ergebnis vor dir, aber nirgends den Weg dorthin.
Das digitale Notenblatt in Notenheld: Schüler in Zeilen, Prüfungen in Spalten

Im Notenblatt von Notenheld liegt alles an einem Ort.

  Digital

Was eine digitale Notenverwaltung anders macht

In Notenheld hängt alles zusammen, von der Klasse über das Fach bis zur einzelnen Prüfung. Von Hand zusammentragen musst du nichts. Warum gerade die Excel-Liste an ihre Grenzen kommt, liest du unter Noten verwalten ohne Excel.

  • Gerechnet wird mit deiner Gewichtung. Du stellst Notenschlüssel, Gewichtungen und Bewertungsarten ein, danach wird jede Eingabe sofort eingerechnet. Eine Formel, die kaputtgehen kann, gibt es nicht.
  • Daten liegen in der EU. Schülerdaten auf dem privaten Laptop oder in einer Cloud-Tabelle sind heikel. Notenheld läuft auf Servern in der EU, und du bekommst einen Auftragsverarbeitungsvertrag dazu.
  • Du siehst, wer abrutscht. Ein Notenheft warnt dich nicht, wenn jemand schlechter wird. In Notenheld siehst du den Notenverlauf, und gefährdete Schüler sind markiert.
  • Schüler und Eltern sehen ihren Stand. Schaltet die Schule das Portal ein, können sie ihren Leistungsstand selbst nachschauen. Ein paar Zettel und Mails fallen damit weg.
Gewichtung eines Faches mit Schularbeiten, Tests und Mitarbeit in Prozent
Der Rechenweg einer Gesamtnote
Rechenweg der Gesamtnote
Warnhinweis neben einem Schülernamen im Notenblatt
Frühwarnung im Notenblatt
  Vergleich

Die vier Wege nebeneinander

Wer ein einzelnes Fach mit einer kleinen Gruppe unterrichtet und niemandem Einblick geben muss, kommt mit Heft oder Excel gut zurecht. Eine fertige Excel-Vorlage mit Gewichtung gibt es bei uns kostenlos. Wer schon eine App wie TeacherTool nutzt, findet den Vergleich unter TeacherTool-Alternative für Windows und Android.

KriteriumNotenheftLose ZettelExcelNotenheld
Automatische Gewichtungneinneinteilweiseja
Verlustsicher, Sicherungskopieneinneinvon Handja
Nachvollziehbarer Rechenwegneinneinbegrenztja
Einblick für Schüler und Elternneinneinneinja
DSGVO-konforme Datenhaltungoffenoffenkritischja
Sofort einsatzbereitjajaAufbau nötigEinrichtung einmalig
  • Wann die alten Wege reichen. Heft und Excel sind sofort da, eingerichtet werden muss nichts. Für ein Fach und eine kleine Gruppe passt das.
  • Wann sich der Umstieg lohnt. Sobald mehrere Klassen, Fächer und Gewichtungen zusammenkommen. Oder wenn die Daten nicht verloren gehen dürfen und nachvollziehbar sein müssen. Auch wenn Schüler und Eltern mitschauen sollen, ist ein Umstieg sinnvoll.
  • Eingerichtet wird nur einmal. Du legst Klassen, Fächer, Notenschlüssel und Gewichtungen an. Um Formeln kümmerst du dich danach nicht mehr.
Die Schülersicht mit dem Leistungsstand eines Schülers
Diagramme zum Leistungsstand in der Schülersicht
Diagramme für Schüler
Notenverlauf einer Schülerin über das Semester
Der Notenverlauf
  Beispiel

Drei Klassen, ein Semesterende

Eine Lehrkraft unterrichtet Mathematik in drei Klassen mit je rund 25 Schülern. Bewertet werden Schularbeiten, Tests und Mitarbeit. Die Mitarbeit notiert sie auf Haftzetteln.

  • Mit dem Notenheft. Auf dem Tisch liegen drei Hefte und drei Zettelstapel, dazu der Notenschlüssel auf einem eigenen Blatt. Jede Gesamtnote rechnet sie einzeln mit dem Taschenrechner aus.
  • Ein Tippfehler fällt lange nicht auf. Oft merkt sie ihn erst, wenn ein Elternteil nachfragt.
  • Mit Notenheld. Dieselben Daten liegen in einem Fach je Klasse. Die Gewichtung richtet sie einmal ein und kopiert sie in die anderen Klassen. Was sie einträgt, ist gleich in der Note drin.
  • Kein Abtippen. Die Klassenlisten holt sie aus Excel oder einer CSV-Datei. Die Gesamtnote wird ausgerechnet, und den Rechenweg dazu kann sie nachschauen.
Das Notenblatt eines Faches am Handy

Das Notenblatt am Handy

Häufige Fragen

Nur zum Teil. Klassen- und Schülerlisten importierst du aus Excel oder CSV. Bereits vergebene Noten eines laufenden Semesters trägst du einmal nach. Danach läuft alles in Notenheld.

Am Anfang ist etwas mehr zu tun, weil du Klassen, Fächer, Notenschlüssel und Gewichtungen einrichtest. Danach wird alles, was du einträgst, eingerechnet. Formeln brauchst du keine.

Notenheld läuft im Browser und braucht eine Internetverbindung. Dafür liegen die Daten zentral auf Servern in der EU. Geht ein Gerät verloren, sind sie noch da.

Die Daten werden auf Servern in der EU verarbeitet, und du bekommst einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Das ist der große Unterschied zu Schülerdaten auf privaten Geräten oder in Cloud-Tabellen.

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