Leistungsbeurteilung

Mitarbeit mit additiven Punkten und Aliquotierung bewerten

Mit additiven Punkten bewertest du die Mitarbeit nachvollziehbar. Damit die Note am Semesterbeginn nicht springt, nimmst du die Aliquotierung, einen Startwert oder den Vergleich mit dem Klassenbesten.

  Mitarbeit

Ein Pluspunkt in der ersten Woche sagt noch wenig

Die Mitarbeit sammelt sich über Monate aus vielen kleinen Eindrücken. Für die Gesamtnote zählt sie viel, gerade in Fächern mit wenigen Schularbeiten.

  • Das Problem am Semesterbeginn. Ein Schüler bekommt in der ersten Woche einen Pluspunkt. Liegt das Ziel bei 100 Punkten, hat er erst 1 % erreicht und steht auf einer 5. Schaust du nur auf das, was bisher möglich war, hat er 100 % geschafft und steht auf einer 1.
  • Die Note springt. Jeder neue Eintrag wirft sie hin und her, und Schüler und Eltern wissen nicht mehr, woran sie sind.
  • Punkte sammeln ist trotzdem richtig. Beim Verfahren „additive Punkte (+-)" stellst du in Notenheld ein, wie das Maximum mitwächst. Die Note bleibt dann ruhig.
Notenblatt mit Plus- und Minuspunkten für die Mitarbeit je Schüler

Plus und Minus im Notenblatt

  Aliquotierung

Die Latte steigt mit der Zeit

Am ersten Schultag misst niemand einen Schüler an den 100 Punkten fürs ganze Semester. Verlangt wird, was bis dahin möglich war.

  • Anteilig zum Zeitraum. Nach einem Monat sind erst 20 Punkte fällig. Wer 20 hat, steht auf einer 1, wer 10 hat, auf einer 3.
  • Ein Startwert als Polster. Du kannst festlegen, dass jeder Schüler rechnerisch mit einem Polster beginnt, zum Beispiel mit 10 Punkten. Wer in den ersten Wochen noch null Punkte hat, rutscht so nicht gleich ins Negative.
  • Nur bis zur ersten Leistung. Der Startwert gilt nur, bis die ersten Leistungen eingetragen sind.
Die Notengewichtung eines Faches am Handy

Die Notengewichtung am Handy

  Klassenbest

Wer die meisten Punkte hat, gibt die 100 Prozent vor

Am Anfang des Schuljahres weißt du manchmal nicht, wie viele Mitarbeitspunkte in einer Klasse drin sind. Für diesen Fall gibt es eine dritte Bezugsgröße, und die richtet sich nach der Klasse. Wer die meisten Punkte hat, bekommt die 100 %, alle anderen werden daran gemessen.

  • Ein Beispiel. Drei Wochen vor Schulschluss hat die fleißigste Schülerin 38 Punkte. Diese 38 sind die 100 %. Wer 30 Punkte hat, liegt bei rund 79 % und damit auf einer 2. Holt sich am nächsten Tag jemand zwei Punkte mehr, sind 40 die neue Marke. Die Noten der anderen werden dann neu gerechnet.
  • Wann das passt. Zum Beispiel bei einer Klasse, die besonders eifrig oder besonders zurückhaltend ist. Du kannst es auch anstelle der anteiligen Berechnung nehmen, wenn du lieber einen Vergleichswert aus der Klasse hast.
  • Wo du es einstellst. In der Notengewichtung unter „Optionen für additive Bewertung" bei der Bezugsgröße für die Maximalpunkte. Du wählst eine von drei Möglichkeiten: „Keine Anpassung", „Aliquot anhand des Zeitraumes" oder „An Klassenbest orientieren".
  • Ohne Punkte keine Note. Solange niemand Punkte gesammelt hat, bleibt die Note offen. Es wird auch keine Ersatznote eingesetzt.
Einstellungen einer Notengewichtung mit Prozentanteilen

Die Einstellungen einer Gewichtung

  Kriterien

Zur Mitarbeit gehört mehr als Aufzeigen

Du kannst in Notenheld mehrere Kriterien anlegen und so gewichten, wie es zu deinem Fach passt.

  • Mündliche Beiträge. Fragen, Antworten, Wortmeldungen in Diskussionen.
  • Schriftlich und praktisch. Hier zählen etwa ein ordentlich geführtes Heft, erledigte Hausaufgaben oder die Arbeit in der Gruppe.
  • Verhalten. Auch Aufmerksamkeit, Zuverlässigkeit und Interesse gehören dazu.
  • Was du deinen Schülern raten kannst. Gut zuhören und in jeder Stunde mindestens einmal etwas sagen. Die Hausaufgaben machen, und nachfragen, sobald etwas unklar ist. Schüchterne dürfen klein anfangen, etwa indem sie die Hausaufgabe vorlesen, sich ihre Wortmeldung vorher im Kopf zurechtlegen oder mit dir reden.
Schnellerfassung mit Plus und Minus in der Schülerzelle

Plus und Minus gleich in der Schülerzelle

Häufige Fragen

Ein einzelner Pluspunkt ist entweder 1 % von 100 Zielpunkten oder 100 % von dem, was bisher möglich war. Mit der anteiligen Berechnung steigt die Latte mit der Zeit. Die Note passt dann zum jeweiligen Stand im Semester.

Er ist ein Polster für die ersten Wochen, zum Beispiel 10 Punkte für jeden Schüler. So rutscht niemand gleich ins Negative. Sobald die ersten Leistungen eingetragen sind, braucht es ihn nicht mehr.

Nein. „Keine Anpassung", „Aliquot anhand des Zeitraumes" und „An Klassenbest orientieren" schließen einander aus. Je Notengewichtung nimmst du genau eine davon.

Bei „An Klassenbest orientieren" bleibt die Note offen, bis jemand Punkte gesammelt hat. Eine vorgegebene Note gibt es bis dahin nicht.

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Notenkonferenz vorbereiten mit dem Konferenz-Bericht Am Ende des Semesters und des Schuljahres berät die Klassenkonferenz über die Beurteilung. Im Konferenz-Bericht von Notenheld hast du alle Fächer einer Klasse beisammen. Zeugnis und Schulnachricht vorbereiten: von der festgesetzten Note zum Dokument Vor Schulnachricht und Jahreszeugnis gehst du einen festen Ablauf durch. Du setzt die Noten fest, begründest sie im Notenprotokoll und sicherst sie in der Klassenkonferenz ab. Schularbeit oder Test wiederholen und die bessere Note zählen lassen Fällt eine Prüfung schlecht aus, bekommst du eine Wiederholung vorgeschlagen, und die Eckdaten der ersten Prüfung sind schon übernommen. In der Grundeinstellung zählt in der Gesamtnote die bessere der beiden Noten, passend zur LBVO. Das digitale Notenblatt rechnet die Note aus deinen Punkten aus Für jede Klasse und jedes Fach gibt es eine eigene Tabelle. Du trägst Punkte ein, und das Notenblatt rechnet die Note nach deiner Gewichtung und deinem Notenschlüssel aus, mit Rechenweg, Notenspiegel und Vorschau. Bewertungsart wählen: Einzelnote, kumulativ oder additiv Bei jeder Gewichtung wählst du eine von drei Bewertungsarten: eine Note je Leistung, eine gemeinsame Note (kumulativ) oder additive Punkte. So bildest du auch die Mitarbeit, wie es die LBVO will, aus vielen Beobachtungen. Notensystem festlegen, von der Schule bis zur einzelnen Prüfung Im Notensystem steht, welche Noten es gibt, etwa 1 bis 5 oder A bis F. Es gilt von der Schule über Abteilung und Fach bis zur Prüfung, und auf jeder Ebene kannst du es ändern.

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30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte, und verlängert wird nichts automatisch. Für den Anfang reicht eine Klasse mit Schülerliste und ein paar ersten Noten. Dann merkst du schon, ob es dir liegt. Was es danach kostet, steht auf der Preisseite.

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