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Plausibilitätsprüfung: Termine, Fristen und Punkte nach LBVO prüfen

Legst du eine Prüfung an, werden Termine, Fristen, Dauer und Punkte nach den hinterlegten Regeln geprüft. Die Warnung kommt, bevor ein Formfehler passiert.

  Prüfroutinen

Welche Regeln bei jeder Prüfung mitlaufen

Legst du eine Prüfung an oder änderst sie, wird sie gleich mit durchgesehen. Es gelten die Regeln, die für deine Schulart hinterlegt sind. Um gefährdete Schüler geht es dagegen beim Frühwarnsystem.

  • Termine und Fristen. Geprüft wird, ob sich eine Prüfung mit anderen im selben Zeitraum überschneidet. Dazu kommen die Ankündigungsfrist, die Sperrfrist nach mehreren schulfreien Tagen und nach mehrtägigen Schulveranstaltungen sowie der Mindestabstand zur Notenkonferenz.
  • Umfang und Anzahl. Geprüft werden die Höchstdauer einer Prüfung, die gesamte Prüfungszeit im Zeitraum und die höchste Punktzahl. Und es wird gezählt, wie viele Prüfungen ein Schüler im Zeitraum hat.
  • Wunschprüfungen und Teilprüfungen. Jeder Schüler hat ein Kontingent an Wunschprüfungen, das mitgezählt wird. Auch der Mindestabstand zwischen schriftlichen und mündlichen Teilprüfungen wird geprüft.
  • Verbunden mit deiner Gewichtung. Deine Gewichtungen und Höchstpunkte fließen mit ein. Hast du für Tests 20 Punkte festgelegt, kommt eine Warnung, sobald eine Prüfung oder eine Eingabe darüber liegt.
Plausibilitäts-Check einer Prüfung: acht Regeln bestanden, jede mit dem zugehörigen Gesetzestext
Liste der Prüfungen eines Faches mit Art, LBVO-Badge, Datum und Punkten
Die Prüfungen eines Faches
Gewichtung eines Faches mit Arbeitsaufträgen, Mitarbeit und Tests in Prozent
Die Gewichtung dahinter
  Meldungen

So sehen die Warnmeldungen aus

In den Meldungen stehen konkrete Werte, unten sind vier Beispiele. Für die Sperrfrist nach den Ferien braucht es die Ferientermine, deshalb sind die Ferien und Feiertage je Bundesland hinterlegt.

  • Ankündigungsfrist. „Das Prüfungsdatum liegt zu nahe. Die Ankündigungsfrist beträgt mindestens 7 Tage (aktuell: 3 Tage)."
  • Kollision. „Kollision: Im Zeitraum existiert bereits eine Prüfung der Art 'Schularbeit'. Diese Kombination ist nicht zulässig."
  • Sperrfrist. „Die Prüfung darf nicht unmittelbar nach einer Folge schulfreier Tage stattfinden (Sperrfrist)."
  • Punktzahl. „Die Punktzahl überschreitet das gesetzliche Maximum."
Prüfprotokoll mit den geprüften Regeln, jeweils mit Paragraph und Ergebnis
Prüfprotokoll zur Prüfung
Verlauf einer Prüfung mit einer Warnung zur Ankündigungsfrist
Warnung im Verlauf
  Hinweis

Du behältst die Entscheidung

Meistens kannst du trotz Meldung weitermachen. Jede Meldung ist als Hinweis, Warnung oder Fehler gekennzeichnet.

  • Warnungen bestätigst du bewusst. Deine pädagogische Freiheit bleibt. Die Bestätigung wird gespeichert.
  • Fehler gibt es nur bei Unzulässigem. Ein Fehler kommt erst, wenn etwas ausdrücklich nicht erlaubt ist.
  • 30 Punkte, wo 20 das Maximum sind. Du trägst für einen Test 30 Punkte ein, obwohl 20 hinterlegt sind. Sofort kommt die Meldung, dass die Punktzahl zu hoch ist. Den passenden Paragraphen öffnest du mit einem Klick und korrigierst, bevor die Note gespeichert wird.
  • Mit Gesetzestext. Zu jeder Warnung siehst du den Paragraphen, sofern für die Regel einer hinterlegt ist.
Plausibilitätsprüfung mit einer Warnung zur Ankündigungsfrist und zwei eingehaltenen Sperrfristen

Eine Warnung und zwei eingehaltene Regeln

Häufige Fragen

In der Regel ja. Du bestätigst die Warnung bewusst und machst weiter. Als Fehler gilt nur, was ausdrücklich nicht erlaubt ist.

Schulfreie Tage und Schulveranstaltungen sind im Kalender hinterlegt. Für die Sperrfrist wird dort nachgeschaut.

Ja, sofern für die Regel ein Paragraph hinterlegt ist. Der Text steht dann gleich bei der Warnung.

Nicht unbedingt. Die Grenzwerte lassen sich je Land, Bundesland, Schultyp und Schulstufe einstellen.

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