Die neue Lehrstoffverwaltung bringt Jahresplanung, Unterrichtsmaterial und den Abgleich mit den tatsächlich gehaltenen Prüfungen an einem Ort zusammen – vorab geplant oder Schritt für Schritt aus dem gehaltenen Unterricht aufgebaut, inklusive persönlichem Drehbuch zu jedem Thema.
Der Jahresstoff lebt bei den meisten Lehrkräften an drei Stellen gleichzeitig: die Planung in einer Tabelle, die Unterlagen in Ordnern auf der Festplatte, und die Frage "Was habe ich eigentlich schon geprüft?" im Kopf. Die Lehrstoffverwaltung wird diese drei Dinge zusammenführen – und die letzte Frage von selbst beantworten.
Der Lehrstoff ist als Baum aufgebaut. Ganz oben stehen Fachbereiche – etwa "Naturwissenschaften" oder "Sprachen" –, in denen die Schule ihre Gegenstände bündelt. Darunter folgen Gegenstand, Thema, Inhalt und schließlich das Material. Ein Thema wie "Terme und Termumformungen" gehört dabei der Schule, nicht einer einzelnen Klasse: Es ist einmal angelegt und steht jeder Klasse desselben Gegenstands zur Verfügung.
Jeder Inhalt trägt seine geplanten Unterrichtseinheiten. Damit wird sichtbar, ob die Planung überhaupt in das Stundenkontingent des Gegenstands passt – bevor das Schuljahr beginnt und nicht erst im Mai. Zusätzlich lassen sich Voraussetzungen hinterlegen: Die binomischen Formeln setzen das Multiplizieren von Termen voraus, und diese Abhängigkeit bleibt sichtbar, wenn die Reihenfolge einmal umgestellt wird.
Ein Plan gehört zu einem Gegenstand und einer Schulstufe, optional zu einer Abteilung. Er läuft wahlweise in Unterrichtswochen, Einheiten, Tagen oder Monaten und trägt den Status Entwurf, Aktiv oder Archiviert. Pläne sind schuljahresübergreifend: Was einmal gut war, wird im nächsten Jahr wieder zugeordnet statt neu geschrieben.
Bestehende Planungen müssen nicht abgetippt werden. Über eine Vorlage mit den Spalten Thema, Beschreibung, Inhalt und UE wird die Datei eingelesen und zuerst als Vorschau gezeigt. Erst nach dem Bestätigen wird geschrieben. Gleichnamige Themen werden dabei wiederverwendet statt doppelt angelegt.
Das Herzstück: Ein Lehrstoffplan wird einer Klasse und ihrem Gegenstand zugeordnet, und einzelne Prüfungen werden mit den Inhalten verknüpft, die sie abdecken. Aus diesen beiden Angaben ergibt sich der Fortschritt von selbst.
| Status | Wann er entsteht |
|---|---|
| Erledigt | Eine verknüpfte Prüfung dieses Gegenstands liegt terminlich in der Vergangenheit. |
| Geplant | Eine Prüfung ist verknüpft, ihr Termin liegt aber noch vor uns. |
| Offen | Zu diesem Inhalt gibt es noch keine Verknüpfung. |
Wer jetzt denkt "schön, aber ich habe gar keinen fertigen Plan" – genau dafür funktioniert die Sache auch andersherum. Sie müssen nicht im August ein leeres Formular füllen. Sie unterrichten ohnehin, halten Schularbeiten, geben Hausübungen und notieren Mitarbeit. Aus genau diesen Einträgen lässt sich der Lehrstoff rückwärts aufbauen – wahlweise laufend während des Schuljahres oder gesammelt am Schuljahresende.
In der Prüfungsansicht wählen Sie zu einer gehaltenen Prüfung die Inhalte aus, die sie tatsächlich abgedeckt hat.
Gibt es den Inhalt noch nicht, legen Sie ihn – und bei Bedarf ein neues Thema – direkt aus der Prüfung heraus an. Kein Wechsel in eine andere Maske.
Die Angabe und die Lösung, die schon an der Prüfung hängen, übernehmen Sie als Kopie in den zentralen Lehrstoff – mit Kategorie und Sichtbarkeit.
Der Clou steckt in Schritt 2: Ein so angelegter Inhalt wird anhand des Prüfungsdatums automatisch in die passende Woche beziehungsweise den passenden Monat des Plans einsortiert. Wer im Juni eine Schularbeit über Textgleichungen zuordnet, findet den Inhalt danach an der richtigen Stelle der Jahresplanung wieder – ohne ihn dort selbst hinzuziehen.
Material hängt nicht an einem Ordner, sondern am Inhalt, zu dem es gehört. Abgelegt wird als Datei, als Link auf eine externe Quelle oder als reiner Verweis – etwa "Schulbuch Seite 84, Beispiel 3", wenn es gar keine Datei gibt.
Lehrmaterial
Übung
Lösung
Prüfung
Eine Lösung lässt sich ihrer Angabe zuordnen und bleibt so mit ihr verbunden.
Privat
Alle Fachlehrer
Ausgewählte Lehrer
Die eigenen Notizen bleiben privat, geprüfte Angaben teilt die Fachschaft.
Ein Material kann außerdem mehrere Inhalte abdecken: Ein Übungsblatt zu den binomischen Formeln deckt oft auch das Herausheben mit ab, ohne dass die Datei zweimal existieren muss.
Und der Weg zur Prüfung ist kurz: Ein Lehrstoff-Material wird in einer Prüfung referenziert – wahlweise für die Lehrkraft oder für die Schülerinnen und Schüler. Der Zeitpunkt der Auslieferung ergibt sich dabei aus der Kategorie: Eine Angabe der Kategorie "Prüfung" wird erst nach dem Prüfungstermin sichtbar, eine "Lösung" erst ab der Benotung.
Jede erfahrene Lehrkraft trägt Wissen mit sich, das in keinem Lehrplan steht: dass ein bestimmter Einstieg besser funktioniert als der im Buch, dass eine Aufgabe regelmäßig missverstanden wird, dass für ein Thema zwei Einheiten mehr einzuplanen sind. Genau dafür gibt es das Drehbuch – Notizen, die direkt am Thema, am Inhalt oder an einem einzelnen Material hängen.
Jede Lehrkraft schreibt ihr eigenes Drehbuch zum selben Thema; die Einträge überschreiben einander nicht. Über dieselben drei Sichtbarkeitsstufen wie beim Material entscheidet jede und jeder selbst, ob eine Notiz privat bleibt, der ganzen Fachschaft hilft oder nur einzelnen Kolleginnen und Kollegen gezeigt wird. Für neue Lehrkräfte an der Schule wird daraus mit der Zeit das, was sonst niemand aufschreibt: der Erfahrungsschatz zum Gegenstand.
Neben dem Baum gibt es die zeitliche Sicht: Inhalte werden auf Perioden gelegt – je nach Plan auf Wochen, Einheiten, Tage oder Monate. Ein Inhalt darf dabei mehrfach vorkommen, denn Wiederholung vor der Schularbeit ist Teil der Planung und keine Doppelerfassung. Der Überblick lässt sich als PDF ausgeben – für die Fachgruppensitzung oder die Ablage.
Mathematik, zweite Klasse. Der Plan steht: "Zahlenmengen" in den Wochen 1 bis 6, "Terme" bis Woche 14, danach die binomischen Formeln. Die erste Schularbeit im Oktober wird mit den fünf Inhalten des Themas "Zahlenmengen" verknüpft, die zweite im Jänner mit den Terme-Inhalten.
Im Februar zeigt der Abgleich: Zahlenmengen und Terme sind erledigt, die binomischen Formeln stehen auf "geplant", Geometrie und Statistik sind noch offen. Die Kollegin, die die Parallelklasse übernimmt, sieht denselben Plan, ihre eigenen Prüfungen – und im Drehbuch den Hinweis, dass die zweite binomische Formel erfahrungsgemäß eine Einheit mehr braucht.
Wird die Schularbeit vom Jänner auf Februar verschoben, ändert sich der Status ohne weiteres Zutun mit.
Die Funktion ist noch nicht verfügbar. Sie wird aktuell an ausgewählten Testschulen im echten Schulbetrieb erprobt – erst danach schalten wir sie schrittweise für alle Lehrkräfte frei. Einen fixen Termin nennen wir bewusst nicht, solange die Erprobung läuft.
Sie möchten Ihre Fachgruppe für die Erprobung anmelden oder informiert werden, sobald es so weit ist? Schreiben Sie uns – wir melden uns.
Die neue Lehrstoffverwaltung bringt Jahresplanung, Unterrichtsmaterial und den Abgleich mit den tatsächlich gehaltenen Prüfungen an einem Ort zusammen – vorab geplant oder Schritt für Schritt aus dem gehaltenen Unterricht aufgebaut, inklusive persönlichem Drehbuch zu jedem Thema.
Die neue Lehrstoffverwaltung bringt Jahresplanung, Unterrichtsmaterial und den Abgleich mit den tatsächlich gehaltenen Prüfungen an einem Ort zusammen – vorab geplant oder Schritt für Schritt aus dem gehaltenen Unterricht aufgebaut, inklusive persönlichem Drehbuch zu jedem Thema.
Notenheld Team 09. August 2026Statt jeden Schüler einzeln zu tippen, lädst du deine Klassenliste als Excel- oder CSV-Datei hoch. NotenHeld erkennt die Spalten automatisch, zeigt eine Vorschau und warnt vor Dubletten.
Notenheld TeamDie Microsoft Teams Integration verbindet Notenheld gezielt mit Teams: Stammdaten kommen herein, Prüfungen gehen hinaus, Anmeldung per Single Sign-On. Kein Hintergrund-Sync.
Notenheld TeamRegistriere dich bis 15. September 2026 und nutze Notenheld vollständig kostenlos bis 15. Oktober 2026 — ohne Kreditkarte, ohne automatische Verlängerung.